Im Tal der Bärin




Der Roman spielt in einem kleinen Dorf in den Pyrenäen. Dieses Dorf verfügt über eine lange Tradition der Bärendressur, auf die immer wieder Bezug genommen wird – insbesondere durch die Geschichte einer Nebenfigur. Als Protagonistin erforscht Alma das Verhalten der wieder angesiedelten Bären in Apriet. Daneben steht der wortkarge Schäfer Gaspard, der nach seinem Studium in Paris zurück in die dörflichen Pyrenäen gezogen ist. Die beiden unterschiedlichen Personen trennt vieles, und doch vereint sie das grosse Thema im Dorf: die Bärin. Durch wunderschöne Naturbeschreibungen lernen die Leser*innen viel über die Bären, tauchen in das Tal ein und bemerken am Rande, welche kleinen, aber erheblichen Auswirkungen der Klimawandel auf die Natur hat. Das Bergdorf mit seinen Bewohner*innen und deren Eigenheiten wird detailreich und bisweilen amüsant beschrieben. Ein spannender Roman, der mehr als gewöhnliche Bergliteratur bietet.

Clara Arnaud – Im Tal der Bärin:

Kunstmann 2025, 978-3-95614-622-0